„Freude, schöner Götterfunken“ – ADeKo-Galakonzert feiert 80 Jahre koreanische Unabhängigkeit und 35 Jahre deutsche Wiedervereinigung
Am 10. November erschien ein Artikel mit dem Originaltitel "소음 가득한 세상...클래식으로 서로 듣고 배려하는 능력 되살리고파" über das ADeKo Gala Concert 2025 in der Chosun Ilbo, den wir hier gerne mit Ihnen teilen möchten. Über den unten stehenden Link können Sie den Originaltitel lesen, die Übersetzung haben wir selbst vorgenommen.
Originalartikel von 김보경 기자 (Journalistin BoKyeong Kim), Chosun Ilbo (2025.11.10. 11:11)
"소음 가득한 세상...클래식으로 서로 듣고 배려하는 능력 되살리고파"
„Freude! Schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium – Deine Zauberkraft vereint, was die strenge Welt geteilt.“
Mit diesen Worten aus Friedrich Schillers Ode an die Freude erklangen am Abend des 23. Oktober im Lotte Concert Hall in Seoul die berühmten Töne des vierten Satzes aus Beethovens 9. Sinfonie. Rund 80 Sängerinnen und Sänger des Noi Opera Choirs sowie die instrumentale Begleitung des Korean Chamber Orchestra (KCO) erfüllten den Konzertsaal mit einem kraftvollen und zugleich versöhnlichen Klang.
Das Konzert wurde von ADeKo veranstaltet, um gleich zwei historische Jubiläen zu würdigen: 80 Jahre koreanische Unabhängigkeit und 35 Jahre deutsche Wiedervereinigung. Auf der Bühne standen zahlreiche Musikerinnen und Musiker, die selbst Studien- oder Berufserfahrungen in Deutschland gesammelt haben – einem Land, das durch große Komponisten wie Beethoven, Bach, Brahms und Mahler als Wiege klassischer Musik gilt. Viele von ihnen berichteten, dass sie während ihrer Zeit in Deutschland die Bedeutung von „Einheit durch Musik“ tief verinnerlicht hätten – ein Erbe, das bis heute nachwirkt.
Der künstlerische Leiter des KCO, Geiger Min Kim, erinnerte sich an seine Zeit in Deutschland:
„In den Jahren nach der Wiedervereinigung spürte man die Sehnsucht nach Zusammenhalt überall. Musikerinnen und Musiker aus Ost und West standen gemeinsam auf der Bühne – Musik war keine Kunst allein, sondern eine Sprache, die eine ganze Gesellschaft verbinden konnte.“
Das Programm des Abends spiegelte Beethovens Ideal der Harmonie und des menschlichen Miteinanders wider. Den Auftakt bildete das Tripelkonzert in C-Dur, op. 56 für Klavier, Violine und Cello – ein Werk, das Zusammenarbeit über Virtuosität stellt: Nur durch gegenseitiges Zuhören und Vertrauen entsteht hier musikalische Einheit. Den Abschluss bildete die monumentale 9. Sinfonie, Beethovens erstes Werk, das Instrumentalmusik und menschliche Stimme vereinte – eine Hymne an die Freude, die Freiheit und den Frieden, die seit 1985 auch als Hymne der Europäischen Union gilt.
Der künstlerische Leiter des Konzerts und Pianist Prof. Jonghwa Park (Seoul National University) erläuterte seine Auswahl:
„Anhand der historischen Erfahrungen Deutschlands und Koreas wollte ich fragen, welche ethischen und menschlichen Herausforderungen unsere Zeit prägen. Beethovens Musik ruft uns in Erinnerung, was es heißt, zuzuhören – in einer Welt, die von Lärm, sozialen Medien und politischen Egos übertönt wird.“
So wurde das ADeKo-Galakonzert zu mehr als einem musikalischen Ereignis – zu einer Botschaft der Verständigung, die daran erinnert, dass Musik Brücken schlagen und Trennendes überwinden kann.
- Übersetzung aus dem Koreanischen durch das ADeKo Office
„Freude, schöner Götterfunken“ – ADeKo-Galakonzert feiert 80 Jahre koreanische Unabhängigkeit und 35 Jahre deutsche Wiedervereinigung
Am 10. November erschien ein Artikel mit dem Originaltitel "소음 가득한 세상...클래식으로 서로 듣고 배려하는 능력 되살리고파" über das ADeKo Gala Concert 2025 in der Chosun Ilbo, den wir hier gerne mit Ihnen teilen möchten. Über den unten stehenden Link können Sie den Originaltitel lesen, die Übersetzung haben wir selbst vorgenommen.
Originalartikel von 김보경 기자 (Journalistin BoKyeong Kim), Chosun Ilbo (2025.11.10. 11:11)
"소음 가득한 세상...클래식으로 서로 듣고 배려하는 능력 되살리고파"
„Freude! Schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium – Deine Zauberkraft vereint, was die strenge Welt geteilt.“
Mit diesen Worten aus Friedrich Schillers Ode an die Freude erklangen am Abend des 23. Oktober im Lotte Concert Hall in Seoul die berühmten Töne des vierten Satzes aus Beethovens 9. Sinfonie. Rund 80 Sängerinnen und Sänger des Noi Opera Choirs sowie die instrumentale Begleitung des Korean Chamber Orchestra (KCO) erfüllten den Konzertsaal mit einem kraftvollen und zugleich versöhnlichen Klang.
Das Konzert wurde von ADeKo veranstaltet, um gleich zwei historische Jubiläen zu würdigen: 80 Jahre koreanische Unabhängigkeit und 35 Jahre deutsche Wiedervereinigung. Auf der Bühne standen zahlreiche Musikerinnen und Musiker, die selbst Studien- oder Berufserfahrungen in Deutschland gesammelt haben – einem Land, das durch große Komponisten wie Beethoven, Bach, Brahms und Mahler als Wiege klassischer Musik gilt. Viele von ihnen berichteten, dass sie während ihrer Zeit in Deutschland die Bedeutung von „Einheit durch Musik“ tief verinnerlicht hätten – ein Erbe, das bis heute nachwirkt.
Der künstlerische Leiter des KCO, Geiger Min Kim, erinnerte sich an seine Zeit in Deutschland:
Das Programm des Abends spiegelte Beethovens Ideal der Harmonie und des menschlichen Miteinanders wider. Den Auftakt bildete das Tripelkonzert in C-Dur, op. 56 für Klavier, Violine und Cello – ein Werk, das Zusammenarbeit über Virtuosität stellt: Nur durch gegenseitiges Zuhören und Vertrauen entsteht hier musikalische Einheit. Den Abschluss bildete die monumentale 9. Sinfonie, Beethovens erstes Werk, das Instrumentalmusik und menschliche Stimme vereinte – eine Hymne an die Freude, die Freiheit und den Frieden, die seit 1985 auch als Hymne der Europäischen Union gilt.
Der künstlerische Leiter des Konzerts und Pianist Prof. Jonghwa Park (Seoul National University) erläuterte seine Auswahl:
So wurde das ADeKo-Galakonzert zu mehr als einem musikalischen Ereignis – zu einer Botschaft der Verständigung, die daran erinnert, dass Musik Brücken schlagen und Trennendes überwinden kann.
- Übersetzung aus dem Koreanischen durch das ADeKo Office